Stille gibt es bei mir nicht. Entweder das Radio läuft, der Rechner brummt oder ich singe selbst (natürlich mehr schlecht als recht) vor mich hin. Oft dudelt die Musik nur noch an mir vorbei, aber bei einigen Songs bleibe ich immer wieder hängen. Neudeutsch heißen solche “Evergreens”. Ich würde sie einfach als meine Lieblingslieder bezeichnen. Und bei denen ist mir neben der Melodie der Text besonders wichtig.
Heute lief also Robbie Williams (jaja ich weiß, ihn zu mögen mag Einigen als Frevel erscheinen), als ich begonnen hatte, meine Sachen für die nächste Woche zu packen. Ihr müsst wissen, da wo ich momentan wohne, fühle ich mich nicht besonders wohl und frage mich sowieso, warum ich immer noch da bin. Da also kommt Robbie Williams ins Spiel und damit besagtes Zitat:
No regrets they don’t work
No regrets now they only hurt
Sing me a love song
Drop me a line
Suppose it’s just a point of view
But they tell me I’m doing fine
Meine Musikanlage verkündet mir also, mit der Stimme von Robbie (der übrigens laut seiner Biografie lieber Rob genannt werden möchte), dass ich nichts bereuen soll. Fehlentscheidungen sind es nur aus einem bestimmten Blickwinkel und eigentlich halte ich mich ziemlich gut.
Da packt sich meine Tasche doch gleich viel leichter. Und auf gehts ins Finale. Noch einen guten Monat lang muss ich in die besagte Stadt, danach wird sich hoffentlich mein Leben mal wieder komplett ändern.
Danke, Rob!