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der fotoblog von nicole ziegler

Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Zitat des Tages [Langeweile]

admin March-1-2010

Du sitzt mal wieder in einer Vorlesung und denkst dir “warum sitze ich hier, lasse mir sagen, wie man Formeln in Zellen einträgt und sehe überall nur die grüne Langeweile?”
Dann schau dir den betreffenden Redner einfach an und denke:

Ein Langweiler ist ein Mensch,
der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört.

Ambrose Bierce

Also: Lasst euch nicht langweilen, sondern sucht euch eine Beschäftigung. Und wenn es Fische füttern bei Facebook ist…

Shut up and drive [Autofahren]

admin February-22-2010

Die Dummheit der Menschen lässt sich erst auf den Autobahnen dieser Welt erkennen…

So fühle ich mich zumindest. Eine Fahrt von Ravensburg nach Karlsruhe- führt zwangsweise durch Stuttgart. Und dort ist die Hölle los. Immer.

“Wer stellt eigentlich diese elektronischen Anzeigetafeln ein?”, frage ich mich und versuche mit 80Stundenkilometern mit meinem froschgrünen Golf die Steigung zu erklimmen. Kaum steht “120 km/h” auf einem der nicht seltenen Schilder, wird abgebremst und wahllos die Spur gewechselt. Bis es kracht. Und dann ist der Freitagabend schnell im Eimer…

Aber zum Glück gibt es noch Menschen, die Spaß auf der Straße haben.

Couch Wallahs [Ravensburg chillt]

admin February-18-2010

Ein gewöhnlicher Abend in einer WG… Es gibt Nudeln in verschiedensten Variationen und zur Lektüre neben Wirtschaftsmagazinen auch das Ravensburger Anzeigenblatt. Und siehe da… Eine Couch sucht neue Besitzer. Sie scheint förmlich nach unserer WG zu schreien! Also nichts wie los, denken sich meine Mitbewohner Carlo und Valentin, und machen sich auf, das Sofa in sein neues Zuhause zu tragen.

Nun schmückt sie unsere Küche…

Couch Wallahs

… und bei einem Tee und ein wenig Philosophie über Indien verschnaufen die Couch Wallahs (indisch: “Couchdiener”).

Das kleine Schätzchen erfreut sich größter Beliebtheit und erregt einige Gemüter.

Erregung

Das “süße” Sofa ist nun anstatt eines WG- Haustieres vollwertiges Mitglied unserer Gemeinschaft.

WG 2. Obergeschoss

Auf dass es sich weiter so artig bei uns integriert!

Griaß Godd Ravensburg

admin February-2-2010

Schon seit einigen Wochen bin ich im kleinen schwäbischen Städtchen Ravensburg angekommen…

Doch erst ein kleiner ausgewachsener Schnupfen (und das Lob einer Kommilitonin meiner Fotos in der Fotocommunity) brachten mich wieder hinter meine geliebte Kamera.

Und da Kranke ja gewöhnlich wehleidig sind und ihr Zimmer nicht verlassen, gibt es nun eine erste Impression aus Ravensburg, aufgenommen aus meinem Zimmer in Richtung Marienplatz.

RV

Also liebe Leute, ich werde mich nun wieder in mein Bett begeben, weiter vor mich hin leiden und von schwäbelnden Menschen träumen (sie essen warme Seelen und Wecken…)

Und wenn die Sonne sich dann mal nicht mehr bitten lässt und ihre ersten Strahlen zeigt, werde ich die Stadt mit meiner Kamera unsicher machen.

Tarantula?!

admin October-6-2009

Kreuzspinne

Die Natur kann schön sein… faszinierend… und in der Vorstellung einiger Leute auch erschreckend.

Deshalb habe ich diese Kreuzspinne fotografiert. Weil sie in jeder Person etwas Anderes auslöst.

Der Sommer ist da, die Ferien haben begonnen! Also lasst uns den Sommer genießen mit seinen warmen Sonnenstrahlen und der Vielfalt in der Natur!

biene

Aber es gibt tatsächlich auch weniger schöner Anblicke… Zumindest aus gärtnerischer Sicht.

Blattläuse

Blattläuse zerfressen hier in Massen eine einzelne, arme Pflanze.

Und zum Schluss noch was zum Lachen:

Gesicht

Und nun reißt euch von euren Bildschirmen los und genießt den Sommer (auch wenn uns der Siebenschläfertag ein wenig Regen beschert)

Zitat des Tages [Zeit]

admin July-1-2009

Die Prüfungen an den Unis stehen vor der Tür, es gilt Hausarbeiten zu verfassen und Belege zu schreiben. Dabei ist es wichtig, nicht die Nerven zu verlieren! Auch wer auf den letzten Drücker arbeitet.

Gäbe es die letzte Minute nicht,
so würde niemals etwas fertig.

Mark Twain

An alle Gestressten: Lasst den Kopf nicht hängen und vertraut auch auf die “letzte Minute”.

Fahrende Fotos

admin June-26-2009

Gestern wurde der neue ODEG Desiro eingeweiht. Ein neuer grün-gelb-weißer “rasender Roland”, der für die Ostdeutsche Eisenbahn- AG von nun an durch die Lande rollt.

Doch warum eine Zugtaufe in einem Fotoblog erwähnen?! Ganz einfach. Der Desiro wurde komplett durch Fahrgäste und Interessenten gestaltet. Im Vorfeld hatte die ODEG einen Fotowettbewerb ausgelobt, dessen beste Bilder den Zug schmücken sollten.

ODEG Lausitzer Lieblingsplätze

Natürlich, weil dieser Blog meiner ist, möchte ich es nicht versäumt haben zu erwähnen, dass ich an diesem Fotowettbewerb ebenfalls teilgenommen habe. Zwei meiner Bilder haben es letztendlich tatsächlich auch auf die Waggons geschafft

Bild 1

Zu sehen ist dieses Bild natürlich auch im “Reinformat”, hier

Bild 2

Auch dieses Bild kann im Internet eingesehen werden.

Und nun viel Spaß beim Stöbern und an-den-Schienen-warten, falls der neue ODEG vorbeirauscht. Denn zu sehen gibt es eine Menge. Von Gewächshäusern bis zu Witnerlandschaften sind verschiedenste “Lausitzer Lieblingsplätze” vertreten.

Zitat des Tages [Bedauern]

admin June-13-2009

Stille gibt es bei mir nicht. Entweder das Radio läuft, der Rechner brummt oder ich singe selbst (natürlich mehr schlecht als recht) vor mich hin. Oft dudelt die Musik nur noch an mir vorbei, aber bei einigen Songs bleibe ich immer wieder hängen. Neudeutsch heißen solche “Evergreens”. Ich würde sie einfach als meine Lieblingslieder bezeichnen. Und bei denen ist mir neben der Melodie der Text besonders wichtig.

Heute lief also Robbie Williams (jaja ich weiß, ihn zu mögen mag Einigen als Frevel erscheinen), als ich begonnen hatte, meine Sachen für die nächste Woche zu packen. Ihr müsst wissen, da wo ich momentan wohne, fühle ich mich nicht besonders wohl und frage mich sowieso, warum ich immer noch da bin. Da also kommt Robbie Williams ins Spiel und damit besagtes Zitat:

No regrets they don’t work
No regrets now they only hurt
Sing me a love song
Drop me a line
Suppose it’s just a point of view
But they tell me I’m doing fine

Meine Musikanlage verkündet mir also, mit der Stimme von Robbie (der übrigens laut seiner Biografie lieber Rob genannt werden möchte), dass ich nichts bereuen soll. Fehlentscheidungen sind es nur aus einem bestimmten Blickwinkel und eigentlich halte ich mich ziemlich gut.

Da packt sich meine Tasche doch gleich viel leichter. Und auf gehts ins Finale. Noch einen guten Monat lang muss ich in die besagte Stadt, danach wird sich hoffentlich mein Leben mal wieder komplett ändern.

Danke, Rob!

“Hüllen, die fallen, füllen die Hallen”- genau so äußerte sich Alex Christensen vor dem Finale des Eurovision Songcontest über seine Bühnenperformance mit Dita van Teese. Die Bourlesq- Tänzerin sollte im so prüden Russland mit einer Reitgerte dem deutschen Finalsong “Miss Kiss Kiss Bang” ein wenig Erotik einhauchen und Deutschland die großen Punktzahlen zufliegen lassen. Doch daraus wurde nichts. Mit dem 20. Platz verabschiedeten wir uns in diesem Jahr aus dem Wettbewerb. Immerhin fünf Plätze besser als im Vorjahr und trotzdem noch grottenschlecht.
Wer aber damit gerechnet hat, dass bei einem Anteil von 70 Prozent an weiblichen Teilnehmerinnen wieder eine der leicht bekleideteten Stimmchen gewinnt, hat sich in diesem Jahr getäuscht.
Der bereits im Vorfeld favorisierte Alexander Rybak macht das Rennen mit einem Start- Ziel Lauf bei der Punktevergabe. Der junge Geiger macht keine schlechte Figur, trifft aber bei weitem nicht alle Töne. Niveau wie bei einer DSDS- Show. Ihm ist aber hoch anzurechnen, dass er selbst ein Instrument spielt und so beweist, dass er wirklich was von Musik versteht.
Doch nicht nur die Votings und die scheinbar von Norwegen gebuchten zwölf Punkte machten die Show sterbenslangweilig. Jens Schröder- seineszeichens “Popkulturjunkie” kommentierte bei Startnummer 22 treffend: “Lief der Song heute abend nicht schon achtmal?” Das Gefühl hatte ich selbst auch, sobald ich die Augen für einen Moment geschlossen hatte, um von der gigantischen Bühne und dem Technikaufgebot einmal auf das Wesentliche- Die Musik- zurückzukommen. Wer dem Geblinke und Geblitze auf der Bühne jedoch nicht entkommen konnte und sich die teils skurrilen Bühnenshows angeschaut hat, muss doch im Nachhinein zwangsläufig einen Therapeuten besucht haben. Da liefen Römer durchs Bild, “the balkan girls” versuchten sich scheinbar im Laurentia- Tanzen, nur dass sie noch steifer waren, als manches Kleinkind. Zum Höhepunkt der Grausamkeiten, dem albanischen Beitrag, gab Kommentator Tim Frühling den passenden Spruch ab: “Warum steht da ein mintgrüner Spiderman, der vorher scheinbar noch in Pailetten gebadet hat? Ich sag es mit Udo Jürgens’ Worten: Warum nur, warum?”

Neben Norwegen ein weiterer Favorit war wohl eindeutig “Jade” aus dem Vereinigten Königreich. Mit dem Altmeister der Musicals Andrew Lloyd Webber zusammen stand sie auf der Bühne und sang die Ballade “It’s my time”. Webber, der in meinen Augen fantastischste Musicalkomponist aller Zeiten hatte sich da ein schönes Stückchen aus den Fingern gesaugt und den Song eine hübsches Mädchen mit großer Stimme singen lassen. Aber an seine Erfolge konnte er eindeutig nicht anknüpfen. Der Song rauschte so am Ohr vorbei und begann mit den so oft wiederholten Worten “My time it’s my time,…” allmählich sogar zu nerven.
Patricia Kaas, die eindeutig beste Stimme des Abends hatte mit ihrem Chanson “Et s’il fallait le faire” zwar keien Chance auf einen Sieg, beherrschte aber ganz allein ohne albernes Rumgezappel die Bühne. Mit einem verdienten achten Platz konnte sie stolz nach Hause ins Land der Baguettes zurückfahren.
Die ehemalige Sowjetunion sowie Jugoslawien, die jetzt mit gefühlten 100 verschiedenen Kleinststaaten antreten, sollen hier nur kurz erwähnt werden. Arabische Klänge dominierten die von Grabbeltisch im Sonderangebot zusammengeschusterten Popsongs und natürlich bauchtanzenden dünnen Stimmchen.

Der deutsche Beitrag von Alex Swings Oskar Sings hob sich zumindest ab. Wie in jedem Jahr schlugen die deutschen Finalisten eine völlig neue Richtung ein. Aber wo Country mit Texas Lightning, Jazz mit Roger Cicero und Pop mit den No Angels nicht geholfen hat, wird auch Swing nichts reißen können. Und genauso kam es dann auch. Trotz Dita van Teese, für 60000 Euro eingekauft, um mit einer Reitgerte bewaffnet den leich homosexuell anmutenden und in einer Glitzerhose verpackten zur Raison zu bringen, war unser Auftritt nichts Überragendes. Die weltbekannte Stripperin wurde größtenteils durch die Kameraführung ausgeblendet und hatte nur wenig zu tun on stage. Hätte nicht Thomas Anders, der von der Hamburger Reeperbahn aus die deutsche Songcontest- Feier moderierte, einfach ein “leichtes Mädchen” von da nach Moskau schicken können? Die hätte das sicher genauso gut gemacht und kein kleines Vermögen verlangt.

Stellt sich abschließend nur die Frage: “Was sollen wir tun?” Heinrich Löbbers, Redakteur der Sächsischen Zeitung hat genau die richtige Lösung: “Wie wäre es, wenn wir einfach mal unsere Rolle als Dauer- Loser akzeptieren und den Sangesstrreit nicht ganz so ernst nehmen”. Anzumerken hierzu wäre höchstens noch, dass Deutschland seine jährliche Finanzspritze einfach mal reduziert. Schließlich kann es nicht sein, dass 25 Staaten teilnehmen und nur ein Bruchteil davon Geld stiftet. Ob wir dann nun als Finalteilnehmer gesetzt wären oder nicht, das ist doch egal. So ersparen wir uns vielleicht auch die Schmach, jedes Jahr im hinteren Drittel der Hitliste unser Dasein zu fristen.