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Archive for April, 2010

Zitat des Tages [Berlin]

admin April-16-2010

Laut, dreckig, aber wunderschön. Das alles ist Berlin. Als Provinzkind habe ich schon früher den großen Weihnachtesbaum am Sony Center angestarrt, wenn wir einmal im Jahr nach Berlin fuhren. Jetzt lebe ich hier. Zumindest partiell. Der Frühling in Berlin ist…

… wie eine kleine eigene Welt unter den ersten Sonnenstrahlen. In Vergleichen und Darstellungen der Stadt haben sich Journalisten schon reihenweise geübt:

Berlin habe ich mir als riesige Baustelle vorgestellt, wo man auf dem Kurfürstendamm von ausländischen Hütchenspielern beschupst wird, am Prenzlauer Berg als schlipstragender Hetero unangenehm auffällt, wo die Gastronomie aus tausend und einer Szenekneipe der unterschiedlichsten Folklore besteht und die wenigen Feinschmeckerlokale erst abends aufmachen wie in der Provinz. Was soll ich sagen - genauso ist es.”
[Wolfram Siebeck]

Also überzeugt euch selbst. Lasst euch von der Stadt in seinen Bann ziehen, versinkt zwischen Straßen und Parks und entdeckt selbst euer Berlin! Denn die Stadt sieht für Jeden von uns anders aus.

Strahlende Schönheiten und durchtrainierte Körper- das sind die Markenzeichen der Stars der Amerikanischen Film- Maschinerie. Was nicht schön ist, wird schön gemacht. Dafür trainieren Schauspieler, Musiker und Moderatoren (ja, auch da gibt es eitle Menschen nicht zu kanpp), hart. Was an Speckröllchen durch Trainieren jedoch nicht weggeschmolzen wird, wird nicht etwa unvorteilhaft auf Zeitungscovern abgebildet, sondern zuerst einmal durch spezielle Lichteinstrahlung einfach ausgeblendet. Wenn das immer noch nicht reicht, der Star einfach unfotogen ist, dann muss wohl Photoshop ran.

Dass Stars auf Zeitungscovern permanent verschönert werden, ist uns mittlerweile bekannt. Wir sehen eine aufgequollene Britney Spears im Fernsehen und am nächstbesten Kiosk in Topform auf dem Rolling Stone Magazine.

Dass aber mittlerweile auch deutsche Stars und Sternchen so “verschönert” werden, ist noch längst nicht Tagesordnungspunkt. Erst bei Günter Jauchs Jahresrückblick witzelte Sara Nuro über ihr Coverbild auf einer renommierten Fernsehzeitschrift. “Im Dekolleté sei ganz schön nachgeholefn worden. Sie selbst findet sich offenbar schön, so wie sie ist und braucht keine technischen Hilfsmittelchen.

Gerade erst in die Fernsehwelt zurückgekehrt ist Annette Frier. Die Komikerin wurde mir der Wochenshow berühmt, spielte an Cordula Stratmanns Seite in der Schillerstraße.

 

Jüngst startete sie ihre neue Serie Danny Lowinski auf Sat1 und versucht sich nun wieder ins Rampenlicht zu stellen. In dieser Woche war sie im Frühstücksfernsehen zu Gast. Ausgeschlafen hatte sie scheinbar noch nicht. Wahrscheinlich sind deshalb keine Fotos dieses Morgens im Netz zu finden. Aufgequollen war gar kein Ausdruck für ihr Gesicht. Ob sie vorher gefeiert oder einfach nicht geschlafen hatte, blieb auf jeden Fall ihr Geheimnis.

In dieser Woche taucht sie aber auf dem Cover der TV Digital auf. Alles Überschüssige wurde weggebügelt, die Haare zu einem Vorhang glatt gezogen. SO sieht sie in der Realität jedenfalls nicht aus:

Annette Frier

Außer FALSCH FALSCH FALSCH fällt mir dazu wenig ein. Ob sie denn mit dem Ergebnis selbst zufrieden ist? Eine Antwort geben wird sie mir sicher nicht. Das Bild sieht gut aus- keine Frage. Nur gut und echt schließen sich in diesem Fall definitiv aus.

Liebe Medien- lasst die Frau doch einfach Mutter sein. Mit ihren ganz normalen Macken. Die dürfen gern auch körperlich sein. Schönheitswahn bringt uns allen nichts, außer hungernde Models.